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entzückte alle Anwesende. Sic glänzte mehr durchihre Liebenswürdigkeit, als durch ihren reichen Dia-mantenschmuck. Unser König trug ein bläulich-dunklesDomino. Die Prinzen trugen meistens altspanischeund ritterliche Tracht.
Ich habe längst bemerkt, dass über die Rang-ordnung, womit ich Ihnen die hiesigen Begebnissemelde, bloß meine Laune entscheidet, und nicht dieAncicnnctät. Wollte ich letzterer folgen, so hätteich meinen Brief mit Gehcimrath Hcim's Jubiläumanfangen müssen. Ans den Zeitungen werden Siehinlänglich erfahren haben, wie man hier diesen ver-dienten Arzt gefeiert. Zwei ganze Tage sprach mandavon in Berlin; Das will Viel sagen. Überall hörteman Anekdoten aus Hcim's Leben erzählen, vondenen einige höchst ergötzlich sind. Die drolligstederselben schien mir die Art, wie er seinen Kutschermystificicrt, als ihm derselbe einstmals erklärte, erhabe ihn jetzt so lange Zeit schon herumgefahren, erwünsche jetzt auch Arzt zu werden und das Kurierenzu lernen. Mehrere andere Dicnstjubiläen fandenebenfalls statt, und bei Zagor sprangen die Stöpselder Champagncrflaschcn. Überhaupt, che man sichDessen versieht, haben die Leute hier 50 Jahre ab-gedient. Das thut das Klima. — Auch eine Dienst-magd hat ihr Jubiläum gehalten, und in der „Ele-