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ganten" ist zu lcscn, wie die Zubclmagd gefeiert undbesungen wurde. Sogar eine Matrone ans der Un-schnldögassc hat, wie ich gestern höre, ihr Jubiläumgefeiert. Sic wurde mit Rosen und Lilien bekränzt;ein gefühlvoller Portc-cpse-Jüngling überreichte ihrein Kraftsonett, ganz im Geiste der gewöhnlichenZubclpocsic, worin Liebe, Triebe, riebe, schiebe sichreimten, und zwölf Jungfrauen sangen:
„Du Schwert an meiner Linken,
Was soll dein heitres Blinken?" zc. :c.
Sie sehen, Theodor Körner's Gedichte werden nochimmer gesungen. Freilich nicht in den Kreisen desguten Geschmacks, wo man es sich schon laut ge-standen, dass es ein besonderes Glück war, dassAnno 1814 die Franzosen kein Deutsch verstanden,und nicht lcscn konnten jene faden, schalen, flachen,poesielosen Verse, die uns gute Deutsche so sehrenthusiasmierten. Aber diese Befreiungsversc werdennoch oft deklamiert und gesungen in jenen gemäch-lichen Kränzchen, wo man sich des Winters wärmtan dem unschuldigen Strohfeuer, das in diesen pa-triotischen Liedern knistert; und wie der greise Schim-mel des großen Friedrich'? wieder jugendlich sichbäumte und das ganze Manöver machte, wenn er