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Katechismus der Christlichen Lehre
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2 14' Gott hat das Gebet verordnet und ge-boten, theils als ein Werk der Dankbarkeit nnddes Gehorsams, theils als ein Mittel seliger Ge-meinschaft mit ihm zur Erlangung seiner Gnadeund Gaben.

Ps. üc>, 14. iS Opfere Gott Ps ihZ, 18 ig. DerHerr ist nahe Matth. 7 , 7. it. Bittet, so .

Gott hat das Geber geboten, wie Gehorsam derKinder gegen die Eltern. Das Gebet gehört zuGottes Ordnung, wie in leiblichen Dingen Ar-beit , Ar;nei :c. Nicht Gott bedarf des GebctcS,wohl aber der Mensch. Matth. 6, 8. Euer himmli-scher Vater weiß .

2 >6. Wir dürfen und sollen dem himmlischen

Vater alle unsere Empfindungen, Anliegen und

Wünsch« im Gebete vortragen. Doch sollen wir

am meisten um geistlichen Segen und h i m m-

lischc Güter bitten , um leibliche nur in

sofern sie uns heilsam seyn mögen.

Jak. 1 , 5. So jemand Matth. 6, 33. ?uk. 22,ha. Vater willst du Matth 6,11. Unser tägliche-.

Solche Gebete sind: Ps.25,st.S. Herr zeige mirPs. 51, 12, 13. Schasse in mir Ps i!8, 2t.Ps. 139, 23. 2st. - Ps. 1st3, 10. - Spr. 30, 8.

2 >6. Nicht blos für uns, sondern auch fürandere Menschen sollen wir herzlich beten; selbstfür Feinde und Widersacher.

1 Timoth. 2, 1Z. So crmahne ich nun Eph. 6,18. ig. Matth. 6, hh. Bittet für Luk. 2Z,Zh. Vater vcrgieb Apostg. 7, 5g.

Das Gebet für Feinde ist die vollendete Versöhnungmit ihnen vor Gott. Mark, ist, 25.

217- Es kommt vor allem darauf an, daß wir

recht beten, nämlich mit Andacht, Demuth

und herzlichem Glauben und Vertrauen.

Matth. 6, 7. 8. Wenn ihr betet Jak 1, G 7. Erbitte im K. h, 1». Demüthiget K. 5, 16»Des Gerechten -- Joh. g, 3r.