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l83. Die Liebe des Nächsten, als e^n inneresLeben, gegründet auf den Glaube unv verbundenmit der Liebe Gottes, suchet immer sich thärizzu erweisen in Gesinnung, Wvrien undThaten.
i Joh. 3, >3, Lasset uns ni^s (blas'' — Rom 12, Z.und 6. Eph. st, >S. Lasset uns — Gcl. S, ^2.
189 Die Früchte der thätigen Nächstenliebe sind:Gerechtigkeit, Gütigkeit und Wahrheit.
Eph. 5, Wandelt in — .
190 Die Gerechtigkeit gegen unfern Näch-sten bestehet darin, daß wir ihn vor Gott achten,wie uns selbst, und ihm, wie uns selbst, allesdas Seinige gönnen, geben und lassen,
Philip. 2, 3. st Rchtet euch— Rom, l3, 7. So gebet—.Ps. ir, 7, Der Herr ist gerecht. > Kor, r3, Z. 6.
Gerechtigkeit gegen andere ist Heilighaltung ihres
Rechts. — Ich darf keines Menschen menschliche
Würde noch Recht kranken.
191. Wir haben dieselben Pflichten ge^en dasLeben, die zeitlichen Güter, die Ehreund die Freiheit unsers Nächsten, wie gegendie unsrigen. Wir sollen ihm nicht daran schaden,sondern zur Erhaltung derselben hellen und bei-stehen. Dagegen streiten Mord (grober und fei-ner), Diebstahl und Betrug, Schmähungund Berläumdung, Gewalt und Unter-drückung.
Matth. 5, 2l, 22. Ihr habt gehört — 1 Joh 3, rS.Wer seinen — Spr, 2st, 2 Mos. 20, S, u, >7.Jerem. 22, ,3. Wehe dem — l Pet. 2, 17. ThueEhre — Luk- 6, 37. Richtet nicht — Jak. st, rr.Eph. st, 3r. 3a. Kor, 7, ^3.
192. Die Gütigkeit gegen unfern Nächstenist die thätigc Liebe, womit wir seine geistig? undleibliche Wohlfahrt auf alle Weise, wie unsere ei-gene, zu befördern suchen.