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Katechismus der Christlichen Lehre
Entstehung
Seite
39
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164. Der Glaube ist eine Gnade und GabeGattes des heiligen Geistes, welche alle diejenigenempfangen, die in Buße und Demuth darnachtrachten und darum bitten.

Eph 2, 3, Aas Gnaden Ioh. 5!, Lg. Das ist GottesWerk iststst Luk. >3, Wer sich Matth. 7, i3.14. K. rsi, 17. Matth. 7, 7. Bittet.Der Glaube kommt nicht aus de» Werken/ sonderndie guren Werke sind nothwcnpige Früchte desGlaubens, Rom. Z, 28. 2. 1t, S. Gal, 2, IS.Erst der Baum, dann die Früchte, Glaube ohneFrucht und Werke ist rodr d. i, kein Glaube. Jak.2, 2S.

155. Der wabre Glaube ist also ein inneresgöttliches Licht und Leben und eine selige Ge-meinschaft mit Gott und Christo.

Gal. 2, sc>. Ich lebe Evh, 3, 17. Phil- 1,2,. Apo-ste'gesch. L, rZ. und 7, 53. 5g. Stcpbanus Beispiel.Gleichniß: Ein Kind lebet in dem Glaube» an seineEltern; es lebet in den Eltern, und die Eltern inihm. Es glaubet den Elrcrn d. i, halt sie undihre Aussagen für tvahrhaftig und gewiß; es glaubetan die Tlrer» d. i, vertraut ihnen und giebt sichihnen hin. Dieser Glaube des Kindes ist der El-tern , nicht des Kindes Verdienst und Wirkung.Mark, 10, 15 -

156. Durch den Glauben werden wir gerecht,und Erben des ewigen Löbens.

Rom 5, !. Nun wir denn sind Ioh. 1. 12. Wieviele Kal. 3, 26. Jhrseyk. K, st, 6. 7. Rom.3, >7. Sird wir denn 1 Ioh. 3, r.

Diese Folge und Frucht des wahren Glaubens an daLEvangelium heißt auch die Rechtfertigung. Sieist nicht blos Vergebung der Sünden, sondern einneues seliges ^erhalt» mit Gott, wodurchder Mensch immer mehr von Sünden gereinigt, be-seligt und gebessert wird. Rom. 5,18. Ge-rechtigkeit des Glaubens und des Lebens sind uuter-Milniich.