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164. Der Glaube ist eine Gnade und GabeGattes des heiligen Geistes, welche alle diejenigenempfangen, die in Buße und Demuth darnachtrachten und darum bitten.
Eph 2, 3, Aas Gnaden — Ioh. 5!, Lg. Das ist GottesWerk iststst Luk. >3, Wer sich — Matth. 7, i3.14. K. rsi, 17. Matth. 7, 7. Bittet —.Der Glaube kommt nicht aus de» Werken/ sonderndie guren Werke sind nothwcnpige Früchte desGlaubens, Rom. Z, 28. 2. 1t, S. Gal, 2, IS—.Erst der Baum, dann die Früchte, — Glaube ohneFrucht und Werke ist rodr d. i, kein Glaube. Jak.2, 2S.
155. Der wabre Glaube ist also ein inneresgöttliches Licht und Leben und eine selige Ge-meinschaft mit Gott und Christo.
Gal. 2, sc>. Ich lebe — Evh, 3, 17. Phil- 1,2,. Apo-ste'gesch. L, rZ. und 7, 53. 5g. Stcpbanus Beispiel.Gleichniß: Ein Kind lebet in dem Glaube» an seineEltern; es lebet in den Eltern, und die Eltern inihm. Es glaubet den Elrcrn d. i, halt sie undihre Aussagen für tvahrhaftig und gewiß; es glaubetan die Tlrer» d. i, vertraut ihnen und giebt sichihnen hin. Dieser Glaube des Kindes ist der El-tern , nicht des Kindes Verdienst und Wirkung.Mark, 10, 15 -
156. Durch den Glauben werden wir gerecht,und Erben des ewigen Löbens.
Rom 5, !. Nun wir denn sind — Ioh. 1. 12. Wieviele — Kal. 3, 26. Jhrseyk —. K, st, 6. 7. Rom.3, >7. Sird wir denn — 1 Ioh. 3, r.
Diese Folge und Frucht des wahren Glaubens an daLEvangelium heißt auch die Rechtfertigung. Sieist nicht blos Vergebung der Sünden, sondern einneues seliges ^erhalt» iß mit Gott, wodurchder Mensch immer mehr von Sünden gereinigt, be-seligt und gebessert wird. — Rom. 5,18.— Ge-rechtigkeit des Glaubens und des Lebens sind uuter-Milniich.