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Katechismus der Christlichen Lehre
Entstehung
Seite
26
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io5. Die christliche Kirche heißt eine Gemeineder Heiligen, weil die Gläubigen mit Christound untereinander zu einem -Bunde des Glaubens,der Hoffnung und Liebe vereinigt sind.

Nöm. ?2, h. 6. Gleicherweise Eph- h. 66. Seybfleißig V. ig. Laßt uns rechtschaffen seyn .Das beste Voi'Ud der christlichen Kirche und jeder Ger«inne ist der Bund Jesu Christi mit seinen Jüngernwährcni) seines Wandels auf Erden, und die ersteChnstengemeine zu Jerusalem. Apvstg. 2, ä2-ä7.K. st, 32.

icrb. Zugleich mit seiner Kirche stiftete JesusChristus das christliche Predigtamt zur Er-haltung und Verbreitung des Evangeliums, durchlebendiges mündliches Zeugniß.

Eph. h, rr. rz. Er hat etliche zu Rom. ro, rs16.Die Apostel weiheteil und stellten Lehrer au bei denueiizestistete» Gemeinen, welche Bischöfe (Anise-her), Acltcste und Hirten genannt wurden. Apstg.20, 28. 1 Pet. 5, 1 st. Das menschlicheA eng n der Lehrer gilt nur, in so fern es mitdem Worte Gott es übereinstimmt. Denn dasWort Gvrtcs ist der Grund der Kirche und Prüf-stein der Wahrheit. Rom. 10, 17. Gal. I, 8.(Die Lehrer haben zugleich als Diener der Kirche dieh. Sakramente zu verwalten).

,07. Obwohl sich die ursprüngliche Lauterkeitin der Kirche, und somit auch Einheit und Friedeverlor; so hat doch Christus immer seine Gemeindegehabt, und wird sie erhalten bis ans Ende derWelt.

Matth. 28, 20. Ich binMatth, rk, rll. Aufbissen .

108. Der glaubige Christ kann in diesem Lebennicht zur völligen Heiligung und Gemeinschaft Got-tes gelangen. Denn er ist sündlich, und hat im-merdar mit der Sünde zu kämpfen bis an sein Ende.