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Katechismus der Christlichen Lehre
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4Y. Die Folgen der Sünde sind GottesMißfallen, das böse Gewissen, man-cherlei außereS Unheil in diesem Leben;Selbstverdammniß und Strafe von Gottin der Ewigkeit.

Ps. 5, 6. Dli bist nicht Galgt. k>, -7. st. Fei. s?, 21.Die Gültlosc» Spr. io, g. Wer unschuldigRem. 2, 6 c). Gott wird geben Luk. ist, ig f.Das böse Gewissen ist »Vcrdaiumuiß des eigenen Her-zens-- , Unfriede und Feindschaft mit Gott und sichselbst- 1 Jeh- st, !t0. (Weisheit 17, Itt. II-) DasGewissen, GvtteS Urthcil in dem Menschen, kannsich verstecken, aber nicht unterdrückt werden; eswird Selbstvcrdammnist in jenem Leben. Beispieledes bösen Gewissens: Adam Kain JosephsBrüder Judas.

Obwohl Sünde und Laster oft in diesem Leben äus-sere böse Folgen haben z. B. Schande, Ver-achtung, Krankheit, Noll) :e., so ist dies doch nichtimmer. Prcd. 8, ist.

Zn. Die Sünde kann nicht ihren Ursprungvon Gott haben.

i Job. -, 6. Gott ist ei» K. 2, ist. Alles, was

5l. Die ersten Menschen wurden durch die Ver-führung des Teufels zum Unglauben undUngehorsam gegen Gott verleitet, und verlorendadurch das Ebenbild Gottes. Sie wurden sünd-l i ch und sterblich. So alle Menschen.

1 Mos. st. Joh. 8, stst. Rom. st, 02. Durch ei-nen 1 Joh. st, st.

In dem Sün den fall der ersten Menschen hat unsdie h. Schrift sowohl das Wesen und die Folgen derSünde, als auch die Sündlichkeit des Men-schengeschlechts offenbarer. Der Leib der erstenMenschen vor dem Fall ist mir dem Leibe JesuChristi bei der Verklarung auf drin Berge undnach seiner Auferstehung zu vergleichen.