mcn, das kein stilles Hinträumen erlaubt und unsjeden Augenblick aus unfern Gedanken aufschreckt.Ein grelles, nervcnzerreißendcs Knallen mit derPeitsche, die hiesige Nationalmusik, hört man vomfrühesten Morgen bis spät in die Nacht. Wennnun gar das schlechte Wetter eintritt und die Bergeschlaftrunken ihre Nebelkappen über die Ohren ziehen,dann dehnen sich hier die Stunden zu cnnuyantenEwigkeiten. Die leibhaftige Göttin der Langeweile,das Haupt gehüllt in eine bleierne Kapuze undKlopstock's Mcssiadc in der Hand, wandelt danndurch die Straße von Bartzges, und wen sie an-gähnt, dem versickert im Herzen der letzte TropfenLcbensmnth! Es geht so weit, dass ich ans Ver-zweiflung die Gesellschaft unscrs Gönners, des eng-lischen Parlamcntsglicdcs, nicht mehr zu vermeidensuche. Er zollt noch immer die gerechteste Anerken-nung unfern Haustngendcn und sittlichen Vorzügen.Doch will es mich bcdünkcn, als liebe er uns weni-ger enthusiastisch, seitdem ich in unfern Gesprächendie Äußerung fallen ließ, dass die Deutschen jetztein großes Gelüste empfänden nach dem Besitz einerMarine, dass wir zu allen Schiffen unsrer künftigenFlotte schon die Namen ersonnen, dass die Patriotenin den ZwangSPrytanccn, statt der bisherigen Wolle,jetzt nur Linnen zu Segeltüchern spinnen wollen.
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10 (1862) Französische Zustände : Th. 3, Die parlamentarische Periode des Bürgertums. Hälfte 2
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274
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