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10 (1862) Französische Zustände : Th. 3, Die parlamentarische Periode des Bürgertums. Hälfte 2
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und dass die Eichen im Teutoburger Walde, dieseit der Niederlage des Varus geschlafen, endlicherwacht seien und sich zu freiwilligen Mastbänmenerboten haben. Dem edlen Britten missfiel sehrdiese Mittheilung, und er meinte, wir Deutschenthäten besser, wenn wir den Ausbau des KölnerDoms, des großen Glaubenswerks unsrer Väter,mit unzersplitterten Kräften betrieben.

Jedesmal wenn ich mit Engländern über meineHeimath rede, bemerke ich mit tiefster Beschämung,dass der Hass, den sie gegen die Franzosen hegen,für dieses Volk weit ehrenvoller ist, als die imper-tinente Liebe, die sie uns Deutschen angcdeihenlassen, und die wir immer irgend einer Lakuneunsrer weltlichen Macht oder unsrer Intelligenz ver-danken; sie lieben uns wegen unsrer maritimenAnmacht, wobei keine Handelskonkurrenz zu besorgensteht; sie lieben uns wegen unsrer politischen Nai-vetät, die sie im Fall eines Krieges mit Frankreichin alter Weise auszubeuten hoffen. —

sEine Diversion in der hiesigen Langeweilegewährten die Klatschgeschichten, die Chronika derWahlen, welche auch in unfern Bergen ihr skanda-löses Echo gesunden. Die Opposition hat in demDepartement ciss Imutss wieder eine

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