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verwiesen und ermähnt hatte, daran eifrig zu hatten, weitdas Prophctcnamt nach seinem Tode eine Zeittang aufhörensollte, die Weissagung auä: „bald werde aufgehen dieSonne der Gerechtigkeit." Mit diesen Worten verkündigter, daß das Gesetz dazu diene, bei den frommen Gottes-vcrchrern die Hoffnung auf die Ankunft Christi zu unterhal-ten, daß aber mit derselben ein helleres Licht erscheinenwerde. In derselben Beziehung sagt Petrus H, „die Pro-pheten hätten eifrig geforscht nach dem Heile,welches nun durch das Evangelium ans Lichtgekommen sey, und es sey ihnen so geoffenbart,daß sie nicht sich selbst oder ihrem Zeitalter,sondern uns dar gethan, was durch das Evan-gelium verkündigt wird." Nicht als ob die Weisheitder Propheten weder für das alte Volk noch für sie selbstvon Nutzen gewesen wäre, sondern daß sie das köstlicheKleinod nicht selbst empfingen, welches Gott uns durch siezugetheilt hat. Denn uns ward die Gnade vor Augen dar-gestellt, wovon sie geweissagt haben, und wir sind in ihremvollen Besitze, da ihnen nur ein Theil derselben vergönntwar. Darum versichert Christus zwar, daß Moses vonihm ein Zeugniß abgelegt habe, aber daß wir der Gnaden-güter im höhern Maaße theilhaftig geworden sind, als dieJuden. Denn also spricht er zu seinen Jüngern seligsind die Augen, die da sehen, was ihr sehet,und die Ohren, die hören, was ihr höret. VieleKönige und Propheten haben es gewünscht, abernicht erlangt." Es gereicht der Offenbarung des Evan-geliums wahrlich zur großen Empfehlung, daß Gottuns den Vorzug vor den heiligen Erzvätern gab, die durchseltene Frömmigkeit sich auszeichneten. Dem widersprichtkeinesweges ein anderer Ansspruch H: „Abraham sahden Tag Christi, und freute sich." Denn war es
1) 1 Petr. 1, 10—12. 2) Joh. 5, 46. vergl. 5 Mos. 18, 15. 18. IS-ZI Luc. 10, 23. 24. Matth. 13, 16. 17. 4) Zoh. S, 56.