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Nit von Sirgel.
Es kam ein spanischer Ritter zu Köln wähl an den Rhein.Was führt er auf dem lhute? von Gold ein Krünzelcin.Ihm hat gelobt sein König, ein Landsherr soll er sein,Brächt er gen Spanien wieder das goldene Kränzelein.Drommeten ließ er blasen zu Köln und allerwärts:
Kein Ritter wollte kommen und wagen diesen Scherz.
Da war lhcrr Nit von Birgel, Erbmarschall Etlicher Lands,Der ritt hinweg niit Eile gen Köln wohl um den Kranz,kferr Nit war tapfern lherzensf als er gen Köllen kam,Er Hub wohl an zu fragen: wo liegt der spansche Mann?Nlsbald mit starkem Eifer griff er das Kränzlein an,
Darob ihm sehr ergrimmet der spansche Rittersmann.
, G weh dir, Nit von Birgel, was nähmest du dich an?Mit mir nun mußt du fechten ums Kränzlein wohlgctan."„Was meinst du, spanscher Ritter? Darum ich kommen bin:Mit dir den Speer zu brechen ist meines lherzens Sinn."Das Kampfspiel war gesprochen, der (Lag dazu benannt,Bus einer lfeidc grüne, bei Düren im Jülchcr Land.
Bis nun der spansche Ritter aus Düren ritt daher,Des Zuges ihn gereute, das kserz war ihm so schwer.Erbmarschall Nit von Birgel mit großer RitterscharDurch Düren ritt er lustig, als gelt es nicht Gefahr.Drommeten ließ er blasen durch Düren lustig frei,
Daß alle schauen sollten, ob er ein Ritter sei.
Nls auch der spansche Ritter zu Düren inne kam,
Da war er anzuschauen als ein verzagter Mann.
Zu Rosse kam der Spanier in seinem Eisenkleid:
„Das walte Mutter Gottes: ich bin bereit zum Streit."Erbmarschall Nit von Birgel velsänmt' auch keinen Streit:„Das walt St. Jörg der Ritter, zum Streit bin ich bereit."