Entstellung von Schelsens Heiliget,Häuschen.
sEs iü das Drcifaltigkeitskcg'ellcheii an der Landstiaßc »ach Hüls.)
S,n Zahre 1695 logierte auf Schcifeithof aiit Vrbroichein französischer Hauptmann. Gr war sehr fromm undgab gern von seinem Neichtum. Der damalige Heerwegkam ans dem Bruch zwischen Hüls und dem Hülserbergeund inachkc an der Stelle, wo man jetzt das Heiligen-Häuschen sieht, eine Biegung in fast rechtem Winkel. DieseStelle schien dein Franzosen ganz geeignet zur Errichtungeines Kapellchens. Gr sprach darüber init dem Gasthcrrnitnd schenkte ihm 5vii „Klevsche Thaler" für die Trbauungder Kapelle. Sogleich ging man ans Werk und erbautedort ein Heiligenhäuschen; schon war es fast vollendet, —es fehlte nur noch ein Teil der Dachziegel, — da fiel esdein Besitzer von Scheisenhof erst ein, das; der Hauptmannnicht die Bestimmung angegeben hatte, wem zu Lhren manes errichten sollte. Alan war und blieb ganz unschlüssig indieser Angelegenheit.. .Doch siehe! Als die noch fehlendenZiegel angefahren waren und der Decker das Dach bestieg,um seiii Werk zu vollende», da fand er — o Wunder —auf dem letzten Ziegel, den er aufgehangen, svmbolisch diehl. Dreifaltigkeit mit der HI. Gottesmutter dargestellt, undjetzt wußte man, welchen Namen das Kapellchen führensollte. Noch jetzt meldet es in schlichten Worten seilteBestimmung i
,,/t. 1695 ist diese Kapelle zu Lhren der hl. Dreyfaltigkeitund der hl. Aluttergottes Alaria erbaut."
Job. Hauter.