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I m G e Id ern I and e.
Da, in des Glends TiefeGeh'n sie Maria an,
Sie wollen hnld und heilntigAns ihrer Hand cmpfah'n.
Und ihr zu Thre wollenSie die Kapelle bau'n,
Wenn sie Maria HilfeIn nächsten Tagen schan'n.
Und sieh, die Seuche schwindet,Die Kranken sind gesund,
,,Maria hat geholfen!"
So geht's von Mund zn Mund,
Das ist die Betkapelle,
Die aus den Linden lilickt,
Wohin manch Seele flüchtetDon Kummer schwer bedrückt.
Und schickt der Herr uns KrankheitUnd Hunger oder Krieg,
So geh'n wir zur KapelleUnd hoffen hilf' und Sieg,
X.
Oie unschuldig Erbcingtc
sLine Sage vom Haus Frohnenbrnck bei Hörstgen )(„Die Heimat", 1877, Nr. IL.)
„Gesteh! hast du den Schmuck genommen?hier lag er, du nur warst zugegen.
Dein Leugnen kann dir nicht mehr frommen,
Laßt eilends sie in Bande legen!"
So macht die junge Dien'rin bebenDer finst're Herr und droht verderben;
Gr will, sie soll nicht länger leben,
Läßt schmachvoll sie am Galgen sterben.
Tin wilder Sturm umsaust die Feste,
Tin Lichbaum jäh zu Bodeu siuket,
Und sich! in seinem RabennesteDer gold'ne Schuruck, der Trauring blinket!
Der Herr vernimmt's, er sieht's und bebet,
Und auf der Burg nicht länger weilet:
Kein Sohir und Sproß ihn überlebet,
Des Himmels Rache ihn ereilet. —
I, Bosch.