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2 (1911)
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Im G e Id rrn l and e.

wurde, verließen sie die Stadt und begaben sich zumHülser Berg.'--)

Line Ligcntümlichkeit der Lrdmäuuchen war noch, daßsie ihre Speisen meistens in den Scheunen, unmittelbar beimStroh kochten, ohne daß dieses Stroh trotz des großen Feuersin Brand geriet. v. Huyskens, Pfarrer.

»I.

Verwandlung des IVafsers in !Vein

(„Der Niederrhein", 1878, Nr. 8.)

In der Thristnacht um 12 Uhr wird alles Wasser inWein verwandelt. Linst verlockte der Vorwitz und die Lüsternheiteinen Mann (aus Wachtendonk), schon vor dieser Stundemit einem Napfe sich an die Niers zu begeben, und als es12 Uhr schlug, schöpfte er rasch Wasser und trank es mit großemBehagen. Da hörte er hinter sich eine Stimme- „Wasmachst du?" — Der Mann erwiderte: „Das Wasser istWein." „Und du bist mein", sprach darauf der Teufel undstieß ihn in die Niers, daß er sofort ertrank.

v. Huyskens

IV.

Die Ivaslichter bei !Vachtendonk.

(„Der Niederrhcin", 1878, Nr. 8.)

Die Waslichter (Irrlichter) sind Seelen solcher Kinder,die ohne Taufe gestorben sind. Tinstens mußte ein Geistlicherüber die Brücke gehen, als ein Waslicht dicht an ihn herankam. Bus Mitleid taufte er dasselbe, und nun kamen soviele Waslichter zu ihm, daß er mit dem Taufen nicht zuLude kommen konnte. v. Huyskens.

V.

Vie Lggen als Sehuh,Nittel gegen Höllenhunde.

(„Der Niederrhein", 1878, Nr. 8.)

Die Lggen auf dem Felde durften nicht platt auf derTrde liegen bleiben, sondern mußten am Bbend, durch einenStock gestützt, in die Höhe gestellt werden, damit die armenSeelen, wenn sie in der Geisterstunde von den Höllenhundenverfolgt wurden, hierhin flüchten und sich retten konnten.

*) vgl. I. Bändchen, S. 105.