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Qu don Ufern dos Rheines.
Fraget tiicht, was hat verschuldetJene Maid in jungen Iahreu?
Die den Hungertod erduldet,
Ulie vom Volksmund wir erfahren tGift'ge Zungen häufte» Schmach,
Rindesmord sagt' mau ihr nach.
LH' sie ging zu TodespeinenHob weissagend sie die Rechtet„Rache steig' ans diesen Steinen,
Fluch meineidigem Geschlechte!
Mo kein rettend Zeugnis spricht,
Hält der Höchste selbst Gericht."
Ivo ihr Leben früh vernichtet,
Regt im Stein sich neues Leben,
Und ein sprechend Denkmal richtetSich empor zum Zeugnis-Geben tUns der Mauer, felsenhart,
Mächst ein Bäumchen seltner Nrt.
Vogt und Schöffen schau'n voll SchreckenDie Meissagung sich vollziehen;
Nichts kann mehr die Tole wecken,
Reiner kann der Straf' entfliehen;
Gben an des Turmes RandDroht das Unheil ihrer Schand.
Dich verfolgt der Toten SchemenBis zu frühen Grabes Rande!
Dich vernichtet längst und Grämen,
Schuldbewußte Mörderbande!
Noch im Tod verheißt euch (HualHoch am Turm das lvarnnngsmal.
Vft zerzaust von Nrt und Metter,
Mäcbst das Bäumchen wohlbehalten.
Nuf die blutbesprengtcn BlätterSchau und lies der Vorsicht Malten IUnd die Nachwelt hält Gericht,
Die der Tugend Kränze flicht.
I. P. Lentzc».
VIII.
?rei l^agen aus Linn.
(„Heimatkunde" 1882, Nr. 1, 2, 3.)
I.
Nn einem zu Linn am NIarkte in der Nähe de; Burg-tores gelegenen Hanse befindet sich über der Hanstür eineInschrift und zur Seite ein großer Lonricrstiesel, darüber das
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