Druckschrift 
1 (1909)
Entstehung
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I.

Gelderns Gründung

(„Der Niederrhein" 1879, Nr. 2).

Die Straße ritt der Herr von Pont,

Noch schien mit Silberlicht der Ukond,

Doch ferne dämmert schon der Tag,Und Tan auf ollen Feldern lag.

Da ward es ihm gar ernst zu Utut.Gbgleich er noch ein junges Blut,

Sehnt' er sich doch nach Kampf und KriegIn Ritterart nach Ruhm und Sieg.

Und als er nahe war dem Wald,Der Wolf und Bären Dlnfenthalt,

Wmkt' ihm im Frührots mildem ScheinTin Bethans, ärmlich, schlicht und klein.

Da schwang er sich vom Roß behend'Und faltet betend seine Händ'.

„Utaria!" flehet lant sein Mund,„Dir weih' ich mich zu dieser Stund'.

Gib Sieg mir, Himmelskönigin,

Nach Heldentaten steht mein Sinn,

Noch fehlt dem Helm des Lorbeers Zier,In keiner Schlacht weht mein panier!"

Da horcb! welch' Brausen tönt daher!Ts war, als ob das wilde UkeerSich brandend am Gestade bräch'.Tin Bauer schreitet über'm Weg.

,,G gnäd'ger Herr", spricht er entsetzt,„Der Drache seine Zähne wetzt,

Tr raubt und mordet Roß und RindUnd führt davon uns Weib und Kind.