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Scbivancnrittci'.
Die junge Gräfin weinte ini Tleverlande,
Der sie beschützen wollte, warf sie in Bande,
Der Dienstniann will der lfcrrin Verlobter sein,
Und kommt ihr nicht ein Kämpfer, sie muß den Falschen frei'n.
Kein Kämpfer wollt ihr kommen mit dem verwegnenSie scheuen sich gewaffnet ihm zn begegnen:
Er schnellt das Schwert so kräftig und schießt den Schaft,Ohnmächtig zuckt die Nchseln des Landes Ritterschaft.
Zum Zhimmcl ruft die Gräfin und fleht sich heiser:
„Laß dich die Not erbarmen, o kfimmelskaiser,
Du bist nicht unerbittlich wie Menschen sind,
Dich rührt ein kserz voll Jammer, ein hartbcdrängtes Kind,"
Nn ihrem Rosenkranze hing eine Schelle,
Und schlug sie sich die Brüste, so klang sie helle,
Und raufte sie im Leide das schöne Lsaar,
So klang das kleine Glöcklein und tönte wunderbar.
Und klang es in der Nähe nnr leise, leise,
Durch alle Fernen brach es in Donnerweise:
Wohl über tausend Meilen vernahm den Schall,
Wo er dem Grale diente, der König Parzival.
Da mußten die Templeiscn in Sorgen leben,
Die Erde schien im Grunde dem i>.on zu beben,
Der schlanke Turm erzittert, die Mauer kracht,
Und Tor und Türen rasseln von des Geläutes Macht.
„Und wieder stürmt die Glocke, die Zhaare sträuben,
Es will uns gar die Ohren der Klang betäuben:
Wohin ist unser Friede, der Nächte Schlaf?
Was haben wir begangen, daß Gottes gorn uns traf?
Nicßcn, Sagen und Legenden vom Niederrlieiu. o