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An den Ufern des AHeines,
Des Wirtes Grifte folgten, als man zn Tische lud:
Sie schied van ihrer Müde viel edle Speise gut,
Und Wein, der allerbeste, des man die Fülle lrng.Den Heimischen »nd Fremden bat man Ehren da genug.
So viel sie Knrzweile gehabt den ganzen Tag,
Das fahrende Gesinde dach keiner Ruhe pflag:
Sic dienten nm die Gabe, die man da reichlich fand;
Des ward mit Tab gezieret König Siegmunds ganzes Tand
Da ließ der Herr verleihen Siegfried den jungen WannDas Tand und die Burgen, wie sonst er selbst getan.
Seinen Schwertgenassen gab viel da seine Hand:
So freute sie die Reise, die sie getan in das Tand.
Das Hafgelage währte bis an den siebenten Tag,
Sieglind die reiche der alten Sitte pflag,
Daß sie dem Sahn zn Tiebe verteilte rotes Goldt
Sie macht es wohl verdienen, daß ihm die Tente waren hold.
Da war gar bald kein armer Fahrender mehr im Tand.Ihnen stoben Kleider und Rasse von der Hand,
Bis hätten sie zn leben nicht mehr denn einen Tag,
Ich weiß, daß nie Gesinde so großer Milde noch pflag.
Mit preiswerten Ehren zerging die Tnstbarkeit,
Man hörte wohl die Reichen sagen nach der Zeit,
Daß sie dem Jungen gerne wären Untertan;
Doch wollte das nicht Siegfried der viel tugendreiche Mann,
So lang' noch beide lebten Siegmnnd und Siegelind,
Nicht wollte Krone tragen der Beiden liebes Kind;
Doch wollt er ferner herrschen mit aller der Gewalt,
Die in den Tandem übte der Degen kühn und Wohlgestalt,
Ihn durfte Niemand schelten: seit er die Waffen nahm,pflag er der Ruh nur selten, der Recke lobesam.
Er suchte nur zn streiten, und seine starke HandMacht ihn zn allen Zeiten in fremden Tanden wohlbekannt,
Karl Simrock,
XXVI,
SichlcbuscHcr Sagen.
(Mündlich.)
Die Gegend veni Schlebusch jst überaus reich an Sagen.In vielen derselben haben sich manche Einklänge an die heid-nischen Gottheiten erhalten. Dm Dorfe Schlebusch geht dereinäugige „binnerste scheele" vom „binnersten Hof" um,um Leute, die auf schlimmen Wegen wandeln, abzuschrecken. —In Steinbüchel wird diese Aufgabe von „Mister Rote"