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An den Ufern des Rheines.
Zu Fasncrn sprach du Mime: „Linen Rnaben send' ich heut'
Zu dieses kvaldes Tiefen, der ist sehr »ngcscheut
Und schufst nur eitel Ängste; den töte so du willst:
Mir ist lieb, wenn du den lhunger an dem frechen Unholde stillst."
Da sprach der Bruder Fafner: „Schon gut, er kommt doch bald?Ls ist jetzt gar einsam hier in dem tiefen kvald.
Ich sehe gerne Leute bei mir auch dann und wann,
So allein ist's znm verschmachten für den Menschenfreund im Tann."
Zu Mittag wird er kommen." — „ Das ist mir herzlich lieb.Lr ist zu Tisch gebeten, ich wünsche nur, er blieb'
Buch nicht zu lange außen: mir wird das Fasten schwer;Das Mahl verschieb' ich ungern: send' ihn ja zeitig hieher."
„Sei deshalb außer Sorgen, ich geh' und schick' ihn dir.
Mich heute zu besuchen, versprach der Unabe mir:
Dann kommt er in der Frühe, das bin ich schon gewohnt."„So hoff' ich nur", sprach Fafner, „daß es der Mühe verlohnt." -
Noch stand die Sonne niedrig, da fuhr zum grünen kvaldSiegfried der junge. U)ie fröhlich war er bald,vis er im lichten Scheine die Bäume grünen sah:vor Freuden wollt' er springen, nicht wüßt' er wie ihm geschah.
Lr begann ein Lied zu singen, nach sang's der kviderhall:Da schuf ein lustig Ringen der starken Stimme Schall.
Bald freut' ihn mehr zu lauschen des Bächleins munterm Gang,Bald wie wonnig Rauschen durch alle Länder sich schwang.
von abertausend Stimmen, der Ivald erfüllet war,von Blüten summten Immen zu Blüten immerdar;
Bald Ndlerflügclschläge, bald kleiner Vögel Lied,
Bald Reh' im Laube raschelnd, bald kvasservögel im Ried.
ihier ging ein Rudel Zhirschc; Zwanzigendcr stolzkviesen den ksinden die kvcge durch das ksolz;
Dort schoß ein wilder Lbcr auf seiner Iatzd vorbei,khier balzten Vlnerhähne, dort kreiste herrlich der kveih.
kvie leuchtend durch das Grüne die Morgensonne schien,Siegfried, der kühne, sprang wie ein Tor dahin.
Lr hatte nie die kvundcr der kvildnis gekannt,
Bald an dem Brie stund er, dahin ihn Mime gesandt.
vor einem hohlen Berge fing er zu holzen an:
Die Streiche widerhallten weithin im tiefen Tann.
Lr schwang die Nrt so mächtig, daß aus den dritten SchlagLine königliche Liche die Rronc senkend erlag.
Buch mußten sich ihm »eigen, der süßen Linden viel,
Mit dichtbelaubten Zweigen, die Lsche niederfiel.
Die Fichten und die Tannen huldigten ihm auch.
Du willst den kvald ausreuten? Ist das wohl Försters Gebrauch?