MW Troll.
Eine Feder riß er schweigendAns dem Steiß des Vogels, steckteSie auf seinen spitzen Filzhut,
Und er schritt des Weges weiter.
Schier unheimlich war der Anblick,Wie sein Schatten mit der FederAuf dem weißen Schnee der KoppenSchwarz und lang sich hinbewegte.
Kapitel xvn.
Ist ein Thal gleich einer Gasse,Geistcrhvhlweg ist der Name;
Schroffe Felsen ragen schwindlichtHoch empor zu jeder Seite.
Dort, am schaurig steilsten AbhangLugt ins Thal, wie eine Warte,Der Uraka kleines Hänslein;
Dorthin folgt' ich dem Laskarv.
Mit der Mutter hielt er RatIn geheimster Zeichensprache,
Wie der Atta Troll gelocktUnd getötet werden könne.
Denn wir hatten seine FährteGut erspürt. Entrinnen könnt' erUns nicht mehr. Gezählt sind deine,Lebenstage, Atta Troll!
Ob die Alte, die Uraka,
Wirklich eine ausgezeichnetGroße Hexe, wie die LeuteIn den Pyrena'n behaupten,
Will ich nimmermehr entscheiden.So viel weiß ich, daß ihr ÄußresSehr verdächtig. Sehr verdächtigTriefen ihre roten Augen.
Bös und schielend ist der Blick;Und es heißt, den armen Kühen,Die sie anblickt, trockne plötzlichIn dem Euter alle Milch.
Man versichert gar, sie habeStreichelnd mit den dürren Händen.Manches fette Schwein getötetUnd sogar die stärksten Ochsen.