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2 (1898) Zeitgedichte [u.a.] Neue Gedichte
Entstehung
Seite
128
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Atta Troll.

Übermannt von Selbstbegeistrung,

Will er durch die Thnt bekunden,

Daß er nicht ein armer Prahlhans,Daß er wirklich groß als Tänzer

lind vom Boden springt er plötzlich,Stellt sich auf die Hintertatzen,

Und wie ehmals tanzt er wiederSeinen Leibtanz, die Gavotte.

^ Stumm, mit aufgesperrten Schnauzen,Schauen zu die Bärenjungen,

Wie der Vater hin und her springtWunderbar im Mondenschcine.

Kapitel v.

In der Höhle, bei den Seinen,

Liegt gemütskrank auf dem RückenAtta Troll, nachdenklich saugt erAn den Tatzen, sangt und brummt:

Mnmma, Mumma, schwarze Perle,Die ich in dem Meer des LebensAufgefischt, im Meer des LebensHab" ich wieder dich verloren!

Wcrd' ich nie dich wiedersehen,

Oder nur jenseits des Grabes,

Wo von Erdenzvtteln freiSich verkläret deine Seele?

Ach! vorher möcht' ich noch einmalLecken an der holden SchnauzeMeiner Mnmma, die so süße,

Wie mit Honigseim bestrichen!

Möchte auch noch einmal schnüffelnDen. Geruch, der eigentümlichMeiner teuren schwarzen Mumma,Und wie Rosenduft so lieblich!

Aber ach! die Mumma schmachtetIn de» Fesseln jener Brut,

Die den Namen Menschen führet,Und sich Herrn der Schöpfung dünkelt.