Zeitgedichte.
Die Kälber braten jetzt den Koch,Ans Menschen reiten die Gäule;Für Lehrsreihcit und Rechte des LichtsKämpft die katholische Eule.
Der Hering wird ein Sansculott',Die Wahrheit sagt uns Bettinc,lind ein gestiefelter Kater bringtDen Sophokles ans die Bühne.
Ein Affe läßt ein PantheonErbauen für deutsche Helden.Der Maßinann hat sich jüngst gekämmt,Wie deutsche Blätter melden.
Germanische Bären glauben nicht mehr,Und werden Atheisten;
Jedoch die französischen Papagein,Die werden gute Christen.
Im nckermärkschen MonitcnrHat man's am tollsten getrieben:Ein Toter hat dem Lebenden dortDie schnödeste Grabschrift geschrieben.
Laßt uns nicht schwimmen gegen den SIhr Brüder! Es hilft uns wenig!
Laßt nnS besteigen den Templowcr BergUnd rufen: „Es lebe der König!"
26.
Erlriichtnng.
Michel! fallen dir die SchuppenVon den Augen? Merkst du itzt,Daß man dir die besten SuppenVor dem Munde wcgstibitzt?
Als Ersatz ward dir versprochenNcinvcrklärte Himmelsfrend'
Droben, wo die Engel kochenOhne Fleisch die Seligkeit!
Michel! wird dein Glaube schwächerOder stärker dein App'tit?
Du ergreifst den LebensbecherUnd du singst ein Heldenlied!