Zeitgedichte.
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24.
Zur Beruhigung.
Wir schlafen ganz wie Brntus schlief,
Doch jener erwachte und bohrte tiefIn Casars Brnst das kalte Messer!
Die Römer waren Tyrannenfresser.
Wir sind keine Römer, wir rauchen Tabak.
Ein jedes Volk hat seinen Geschmack,
Ein jedes Volk hat seine Größe!
In Schwaben kocht man die besten Klöße.
Wir sind Germanen, gemütlich und brav,Wir schlafen gesunden Pflanzenschlaf,
Und wenn wir erwachen, Pflegt uns zu dürsten,
Doch nicht nach dem Blute unserer Fürsten.
Wir sind so treu wie Eichenholz,
Auch Lindcnholz, drauf sind wir stolz!
Im Land der Eichen und der LindenWird niemals sich ein BrntuS finden.
Und wenn auch ein Brntus unter uns war',Den Cäsar fand' er nimmermehr,
Vergeblich würd' er den Cäsar suchen;
Wir haben gute Pfefferkuchen.
Wir haben sechSnnddreißig Herrn,
(Ist nicht zu viel!) und einen SternTrägt jeder schützend auf seinem Herzen,
Und er braucht nicht zu fürchten die Jden des Märzen.
Wir nennen sie Väter, und VaterlandBenennen wir dasjenige Land,
Das erbeigentümlich gehört den Fürsten;
Wir lieben auch Sauerkraut mit Wursten.
Wenn unser Vater spazieren geht,
Ziehn wir den Hut mit Pietät;
Deutschland, die fromme Kinderstube,
Ist keine römische Mördergrube.
25.
Verkehrte Welt.
Das ist ja die verkehrte Welt,Wir gehen auf den Köpfen!Die Jäger werden dutzendwciSErschossen von den Schnepfen.