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8 (1798) Vermischte Schriften, Th. 2
Entstehung
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274
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274 Won den Mysterien und dem Volksglauben

sie zukünftige Dinge anzeigen." Ich übergeheendlich andere Lehren welche der Zusammenhang und dieUebereinstimmung der Theile fast nothwendig in der Re-ligion unserer Borfahren zu fordern scheint. Mascov ")und Fricke "*) haben hierin fast Alles erschöpft. Nurwill ich von den Druiden selbst, und von den vermuth-lichen Gebrauchen bey der Einweihung noch etwas sagen.

Es ist bekannt, daß die Druiden ihre Glaubensleh-ren gewöhnlich auf eine rath seih aste Art vortrugen.Ausser lnchrern Alten "*), spottet besonders Lukansehr kraftvoll über unsere Priester, die sich vielleicht mitsiolzer Miene rühmten die Kenntniß des wahren Gottesallein in ihren Geheimnissen zu besitzen.

Euch nur ist es vcrlichn, die himmlischen Götter zukenne»,

Oder auch nichts von ihnen zu wissen.

Wie vieles in diesem satprischen Vorwürfe liegt, braucheich nicht erst wcitlauftiger zu entwickeln.

Die Einweihungsfeyerlichkeiten bey denElcusinischeii Geheimnissen bestanden hauptsächlich inGefangen und gewissen mimischen Vorstellungen, worinsie die Schöpfung der Welt, den Ursprung der bürger-lichen Gesellschaft, die Belohnungen und Bestrafungendes ewigen Lebens, und die ruhmwürdigen Thaten derVorfahren, den Neuaufgenommenen zu hören oder zusehen gaben f). Aber auch bey den allen Deutschenwaren, nach dem Zeugniß des Tacitussf), Lieder

dir

*) Gckch. der Deutschen, Th. i, S. 4S-

**) I)e viuicH», p. 62 legg.

Zum Beyspiel l)ic>Z. I.serc. proosm. le^m.6. Llem.

/gjexanclr. Zn'vmar. iib. 5, p. 658.

***') lM-nMl Iib. I, v. 452.s) Man sehe Warburton an angef. Orte,sst) Lsrm. csx. 2-