der alten Deutschen und Gallien
zu den Geheimnissen der Druiden gehörte. Es trugtzwar auf diese Weise der Schluß welchen Fricke aus denWorecn des Mela zog; aber es wird dagegen der vor-treslichc Keyßler von des Ersieru etwas unglimpsiichcntTadel gerettet, als sey er zu leichtgläubig und traue zuviel auf das Zeugniß der Edda.
Es ließe sich leicht noch über Mehrere einzelneStucke ans der Theologie unserer Vorfahren, eine Zu-sammenstellung ihrer Mysterien und ihrer Volksreligiondurchführen. Man könnte auch darauf dringen, wiees völlig mit den geheimen Sätzen bey andern Nationenübereinstimmt, was die Druiden lehrten: daß Gott inkeine Mauren eingeschlossen, sondern unermeßlich, daßer bloß von der anbetenden Ehrfurcht anzuschauen, übri-gens aber unsichtbar, daß er wie das einzige, so auchdas allerhöchste Wesen sey. Ich übergehe ferner ditLehre von der Göttlichen Vorsehung, die, wie Warbur-ton gezeigt hat, zu den vornehmsten Mysterien gehörte,'und die sich bey den Deutschen und deren Druiden in derheiligen Feyerlichkeit der Ordalien auf das deutlichsteoffenbarte, welches der sorgfältige Wachter sehr rich-tig bemerkt. Denn wer hatte wohl, im bloßen Ver-trauen auf seine Unschuld, die (wenn man die VorsehungGottes leugnen will) gegen Gewaltthätigkeiten und Be-leidigungen nicht sehr Mächtig ist, sein Leben dem trüg-lichen Eisen oder Feuer willig anvertraut, wenn er nichtvollkommen überzeugt gewesen wäre, daß ein höchstesWesen als Racher des Bösen, als Beschützer der Fröm-migkeit, als unbestechlicher Nichter, ihm beystehen, unddie Sache der Unschuld führen werde? Aelians *")Zeugniß ist hier sehr passend: „Die Kelten (sagt er)„glauben daß Götter sind, daß sie für uns sorgen, daß
r-stb
Vor. Oi'llWum.
V»r. bkik. tibi 2; cäxll Zt.
AiiwrS verm. Schriften, z. B». V