272 Von den Mysterien und den: Volksglauben
Vorfahren „glücklich durch ihren Irrthum" ncnut. —Ich übergehe die andern alten Schriftsteller *), dieLescalopier zu seinem Beystände aufruft; und be-gnüge mich bloß mit dem Zeugniß der Edda , woklar gefagtwird: Vkut vnr truu i tornoxstio at nmuiivaeri, enärkoruir, an tliat er nu IcaukuU stailiuzaVilla, Ickölezi oo Zi^run er stullacl at vneri enllrko-rin; bet kaun tka chlel^i bkaelcün^a 8'kaeli, en KonXara lckalrflauar clottir. („Man glaubte vor Alters,„daß die Menschen wieder geboren würden, welches itzt„für ein Altweider-Mahrchen gilt. Hclgo und Sigruna„sollen noch einmal geboren worden seyn; er hieß da-„malS Haddinga Skads Sohn, sie aber Kara Hals-„dans Tochter").
Jedermann sieht, daß Cäsar und Mela Dinge be-haupten die mit einander in Widerspruch stehn. Dennnichts streitet mehr unter sich, als daß unsre Seelennach dem Tode bald in einen andern Korper wandern,bald sogleich zu einem zweyten und ewigen Leben über-gehen. Man kommt in die obige Verlegenheit zurück,wenn man sich für eine der beiden Parteyen erklärenwill. Nach meiner schon vorgetragenen Meynung; mußman aber annehmen: daß Mela von den Mysterien derDruiden redet, aus deren Munde die eine Lehre, vomewigen Leben, unter das gemeine Volk geflossen war;daß hingegen Casar und Lukan auf die VolksreligionRücksicht genommen haben, indem sie der Seclenwan-derung erwähnen. Mela thut also sehr wohl daran,daß er nichts von dieser letztem sagt, weil sie gar nicht
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