der alten Deutscher, und Gallier. 2?!
Ich wende mich zu einem andern Punkt der Theo-logie unserer Vorfahren, welcher den Zustand dermenschlichen Seelen nach dem Tode betrift,und fast eben so streitig ist. Nach Einigen glaubten sieeine Seelenwanberungi nach Andern, welche die Reli-gion derselben von diesem Flecken reinigen wollen, sollensie die wahre und richtige Meynung hierüber gehegt ha-bein P 0 inp 0 nius Mela spricht für diese Letztere;seine Worte sind : „Einer von den Sätzen welche die„Druiden lehren, ist unter das Volk gekommen, um„nehmlich die Tapferkeit zu erhöhn; der Satz von der„Unsterblichkeit der Seelen, und eitlem zweyten Leben„nach deni Tode." — „Ich sehe nicht ein, sagt„Fricke über diese Stelle: warum der welcher dieser„Lehre gedenkt, die andere von der Seelenwanderung„habe verschweigen wollen, wenn anders Mcla etwas„davon gewußt hatte daß die Druiden diese letzterelehrten." Eben so urtheilen Martin CluvcrCampe s), und Andere welche Fricke anführt.
Cäsar ss) hinwiederum behauptdt gerade das Ge-gentheil. „Besonders, sagt er, wollen sie dazu über-reden, daß die Seelen nicht sterblich sind, sonder» nach„dem Tode von einem Körper zum ändern übergehen;„und sie glauben daß diese Lehre am meisten zur Tapfer-keit anfeure, indem sie die Furcht vor dem Tode be-„neyme." Dies bestätigt Lukatt fff), welcher unsre
Vor-
*) bib. z, cap. 2.
**) De vi'uiä.z, xsrr. I, cäx. 2, x. 7t sechr. 1744).***) De Iz äes Qsulols, rom. 2, p. 22z.
Qeom-1». amia. p. 2!Y.f) ^p. Serrarium -er. lploZunr. lib. 1^ esx. 15. x 6Z,ss) Oe bell. (lall. ilb. 6, cax. 14,fss) ?bsrstst. Ilb. 457