der alten Deutschen und Gallier.
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Glaubwürdigkeit. Fricke *), Martin"), Cleffelund Schütz s) haben die von den Druiden und einigenDeutschen geglaubte Einheit Gottes so bewiesen, daßwohl Niemand zene auffallende Verschiedenheit dergromen Schriftsteller einem Irrthum zuschreiben wird,da sie vielniehr^aus Uebcrlegung und nach genauem Er-forschen aller Unrstande so entgegengesetzte Meynungenanzunehmen scheinen.
Auch die Behauptung derer welche glauben, daßAlles was von den Gottern der Deutschen gesagt undsehr oft ohne Zeugniß erzahlt wird, bloß auslandi sch eErfindung sey, kann (meiner Meynung nach) nichr zurHebung jedes Zweifels dienen. Ich will zwar Kcyßlernnicht widersprechen, der die gegründete Erinnerungmacht ff) - daß die Römer, entweder aus Irrthum, oderum mit den besiegten Völkern in Religionsgemeinschaftzu kommen, oder um sich rühmen zu können daß ihreGottheiten auf dem ganzen Erdboden verehrt würden,die Namen ihrer Gotter in die Religion der Deutschenhineingewcbt hatten. Aber jene auslandische und roma-nisirende Gotternamcn selbst setzen doch schon offenbarStaruen, Klotze, Steinklumpcn, oder andere zurDarstellung von Gottheiten dienende Dinge voraus, wel-chen eben jene Namen von den Römischen Siegern bey-gelegt werden konnten. Hieraus folgt, daß diese Ab-götter meht auslandisch waren. Was stritte auch wohlmehr gegen die Sitten der alten deutschen Nation, als
der
*) vruiäiz, psrr. I, csy. 2, F. 2.
**) Os la rsIiZlon 605 (raulois, rom. 2, y. 6c>.
"') / enriga. ftsrm. p. 44z , §. 12
f) Zu der dritten Schutzschrift für die alten Deutschem
ff) eVntigu. 8exremr. y. 187.