268 Von den Mysterien und dem Volksglauben
so oft wiederhohlt ist, abzuschreiben; sondern verweistbloß auf Kcyslcr *) und ans Bimarbus **), welche miteben so viel Scharfsinn als Gelehrsamkeit die Vielgötte-rei) den Deutschen aufbürden. — Will man hingegenCäsar dem Tacitus vorzichn, so stoßt man auf keinegeringern Schwierigkeiten. Denn daß die Lehre von derEinheit Gottes irgend einem Volke ganz unbekannt ge-blieben wäre, wird nach Cudworth's Bemühung schwer-lich Jemand mit Gründen zu behaupten wagen. SchonMarimus Tyrius sagte: „Daß Gott ein einiges Wesenist, darin stimmet sowohl der Grieche als der Ungriecheüberein **»)." Sehr merkwürdig sind auch die Beyspielewelche Bartholinusf) und Cleffcliusfh) aus den Nordi-schen Sagen anführen, wovon man die Nedc des Für-sten Harald nicht ungcrnc lesen wird. Er sprach: „Alleund jede die mich als Fürsten anerkennen, müssen auchden nehmlichen Gott mit mir verehren; wer dagegenhandelt, soll als ein Majcstätsvcrbrccher gestraft wer-den. Den» welche Unvernunft wäre es nicht, für michoder für Andere von Jemand Hülfe zu erwarten, dessenReich durch den Stamm eines ausgehöhlten Baumesoder durch das Fußgcstclle eines einzigen Steines b>-gränzt wird?" — Ich übergehe die Zeugnisse Hr.-molds hfh), und andrer Schriftsteller von der größten
Glaub-
*) lu ^ nrig. Zszztsutr. x>. 2Z4 et 297,
5*) Dill". cle lDiis ignoriz; in INeläur. novo ^lur.itorii,rom. I. Vcrgl. dl. ^cla üruci. Uipk. m. jan. 1746,n. I.
*5*) visterr. I.
f) In ^ Ntlgo. Osnici.<! lib. I, csp. 6, p. 8z-
fh)In ^. niigu. Lerinnn. p. 440 ; ibigue Hsralüi
csp. 4-
H fff) p, llechr. in (Zerm. stiera er lirer. x. 10.