der alten Deutschen und Gallier. 267
widcr den Cäsar die von den Germanien: angenommeneEinheit Gottes, indem er ihre Gedanken so vortragt:„Uebrigens halten sie es gegen die Würde der Himmcls-regierer, Gotter in Wände einzuschließen, oder in Men-schengestalt abzubilden. Sie weihen Haine und Wäl-der; und benennen das Geheime, was bloß ihreAndacht sieht, mit dem Namen GotterN Dies Ge-heime, welches die mit höherem Geiste begabten Druidenbloß in ihrer Verehrung anschmieren, war ein einiges,unsichtbares, und über jede Benennung erhabenes Wesen.Und die verschiedenen Namen oder Zeichen wodurch siedessen Beschaffenheit dem Volke anzeigten, obgleich darinvielleicht der Ursprung des Volksabcrglaubens zu suchenist, beweisen doch gegen die wahre Einheit nichrs. Dieshat schon Cicero ausführlich und schon gezeigt.
Die, welche dem Tacitus folgen, sind wegen ihrergeringen Anzahl selbst ausgezeichnet. — Indeß habensich beide Parteyen gleichsam dahin vereinigt, den Siegder einen auf den Ruinen der andern zu gründen: daman doch nach dem Beyspiel der Rcchtsgelchrtcn zuvordie Sühne versuchen sollte, ehe man zu Krieg und Waf-fen eilre.
Einige welche den Knoten lieber zerhauen als auflösenmögen, erklären geradezu daß entweder Eäsar oder Taci-tus sich gcirrct haben. Diese Art der Vereinigung kannaber nicht einmal alle Widersprüche heben. Denn ge-setzt, Casar solle weniger gelten: so scheint Tacitus selbstseiner Sache wieder untren zu werden,, indem er denMars, den Merkur, die Isis, und den keine ausländischeSpur an sich tragenden Alccs, ungleichen Einen vonden 44 Herkulessen welche Varro aufzählt, als Germa-nische Gottheiten nennt Ich habe nicht Lust, was
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