der alten Deutschen und Gallier. 265
möglich. Selbst Cicero *) sagt auf die Autoritäteures alten Dichters (dielleicht des Ciiuius) von denElcnsinischen Geheimnissen, daß „die Bewohner der äus-sersten Küsten darin eingeweihet würden." — In jederReligion giebt es gewisse höhere Sahe, welche von All-tagsköpfen, oder (nach einem Ansspruch des Aristoteles)von Menschen die durch die Natur gleichsam zum Dienenbestimmt sind, nicht begriffen werden können, nun aberwaren bey den Germaniern und Galliern die Wahrsagerund die Druiden „von erhabnerem Geiste, sie erforschten„die Tiefen der Natur, und ergötzten sich am liebsten mit„Untersuchung geheimer Dinge **)."
R 5 Die
Volker (man sehe Stnckley / rhur^ a remple of rbebririslr vouich, p. VI- in prooem. und Ldister. inVelour, paor. I. cap. iz) hatten keine eigentlich sogenannte Tempel, skeroclor. lilr. I, cap. izi. 'staor-rus (Zerm. oap. 9. Ke^xler. ^ircig. leprenrr. cap.g,?- 59- ^ Die Deutschen kannten die Gabenund den Namen des Herbstes nicht. A'acir. cap. 2.6.Auch den Aegyptern war der Name des Herbstes un-bekannt; denn die nach den Jahrstheilen erfundeneLyra des Hermes hatte nur drey Saiten, vioss Lic.lib. I, cap. >6, — Auch die Ordalien, welche ammeisten den Deutschen eigen gewesen zu seyn scheinen,hatten sie mit den Griechen gemein, wie aus des So-phokles Antigone v. 270 erhellet
Diese Art die WM'hinr zu entdecken, war vielleicht auchden Kananitern nicht unbekannt. 5 Mos, Kap. >8,wenn man den : > Vers so erklärt; „Wie kann ich abererkennen, daß das Wort von dir 0 Herr gekommen sey,wenn der Prophet nicht die Wahrheit durch eine Feuer-probe oder andere Zeichen (V. 10.) dargethan hat?"^) l)s nar. cieor. lib. I, exlr.
**) ^. mrnian. Xlarcsll. Iik>. 15, cap. 9. InASniis cel-liorex, er namrae inblimia sorrrranres, guaeskionr.hru> occulraruiu rerum maxime ckeleKahanrur,