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8 (1798) Vermischte Schriften, Th. 2
Entstehung
Seite
263
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Von den Mysterien und dem Volksglaub. ?c. 265

heilig aufbewahrten *). Die Weisen, die Priester,die Gesetzgeber, hingen dem Wahne der Vielgötterei)nicht an; so wenig wie späterhin die Philosophen unddie Dichter, welche in die Geheimnisse eingeweiht waren.Glaubt doch auch bey uns der gemeine Mann Vieles,welches zum Theil auch die Besseren bestehen lassen, ohnees darum für wahr anzunehmen; so wie der GottAarons ") nicht dem Kalbe der Israelitcn glich.

Die Acgyptischen Priester werden, meines Wissens,als die Ersten genannt welche die Ueberbleibsel deruraltesten Religion in die Form der Geheimnisse einkleide-ten. Von ihnen sollen sie sich nach und nach über denganzen Erdboden verbreitet haben s ). Auch ist esnicht unwahrscheinlich daß die Buchstabenschrift dasVehikel gewesen, wodurch die Mysterien von Kadmusund Inachus nach Griechenland, von Zoroastcr nachPcrsien, von Orpheus nach Thracien, von Andern an-derswohin sind gebracht worden. Die Athener erzähl-ten ff), daß ihr Konig Erechtheus die Gebrauche beyden Eleusinischcn Geheimnissen aus Aegypten entlehnthabe. Auch sollen Orpheus, Mufaus, Melampus,Dadalus, Homer, Lykurg, Solon, Plato, Pythago-ras, Eudopus, Demokrit, Oenopides, ja fast alle vor-zügliche Griechische Philosophen, jenes Land gleichsam

R 4 wie

5) 8)'lkem. inttill. univsrb. p. 226.

rbe <üvine logalion ob leloles ciemonlkr.Buch - , Abschn. q.k") Aaron ist gründlich von Herrn Ocder vertheidigtmorden in der Hamburg. Verm. Bibl. Th. 1, S. 5,Nr.

^ Oioäor. 8ic. üb. I, cap. 20.

s) , üb. 2.

ff) Oiocl. 8ic. üb. 1, cap. 29.