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8 (1798) Vermischte Schriften, Th. 2
Entstehung
Seite
208
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2c>8 Briefe an Herrn Kanonikus Gleim.

das Darlchn zu kommen, aller Kredit gegen die Preußi-schen Lande hier so sehr gefallen, daß ich gar mit keinemScheine der Hofnung auf das Darlehn rechnen kann.

Wegen des ^.nni xrotiae siehe ich noch mit demHerrn Domherrn von Bussche in Briefwechsel; ich habeihm die Sache durch eine Siechem kaän klar vor Augengelegct. und bin davon auf das vollkommenste überzeugt.Allein er will mich durch ein einzuhohlcndes ILokponsumdes Gegentheils belehren/ und darauf haftet nunmehrdie Sache.

London, den iz.Dec. i?6z.

A?an hat mir auch gesagt, daß ich in London wäre;noch zur Zeit weiß ich aber nur, daß ich in der Fremdebin. so sehr wenige Zeit habe ich gehabt diese ungeheureStadt kennen zu lernen. Gleichwohl kann ich Ihnen vonihrer Schaubühne etwas sagen. Denn diese habe ichdes Abends nach wohlverrichtcter Arbeit zu meiner Er-holung besucht; und ihrer überhaupt nur zwey, als einezu Coventgarden und die andre in Drury-lane. hier ge-funden: welches mir für einen so großen Ort. worinitzt i.zOö.ooo Menschen angegeben werden, viel zuwenig scheinet. Doch muß ich dabey sagen, daß dieStadt London, welche in ihrem eigentlichen Bezirk garkeine Bühne hat, mchrmal die Erlaubniß dazu von demKonige nachgesucht, solche aber nie hat erhalten können,weil man die Bühne nur zur Aufwiegelung des Pöbelsgegen den Hof gebrauchen würde; eine Bcsorgniß. hiesehr gegründet ist. Vielleicht aber wäre auch das dar-aus entstanden/ was man zu Rom sah: daß Nehmlich

Privat-