Briefwechsel mit Friedrich Nicvlm. 19 z
in dem Geiste antworten, womit ich es zur andern Zeitthun werde. Sie haben ohnehin auf Ihrer silbernenHochzeit ") so vielen Witz zu genießen gehabt, daßJhncneben nicht neu danach seyn wird. Also nun zur Haupt-sache. Ich habe zu dem vierten Bande meiner Phanta-siern, was ich hatte und bekommen konnte, gesammelt,'und gedenke Ihnen etwa 14 Tage nach Ostern den gan-zen Vorrath zuzuschicken. Dieses wird dann auch dasletzte seyn, was das Publikum in dieser Art von mir zugcwarlcn hat. Denn ich denke meine noch übrige Zeitbloß der vaterländischen Geschichte zu widmen, die mirimmer am Herzen liegt, und jetzt die Stelle der Andachtbey mir vertritt, wozu die Damen ihre Zuflucht nehmensollen, wenn sie nicht mehr kokettiren können.
Der Brief von meiner Tochter hat schön 6 Wochenbey mir gelegen. Vuls c>ui va!ere lliZnus es! Dubuin0sliad. XI. Oul. I.prilis i-VII)cOI.XXXVI.
Am 12. Der. >785. Eine Gesellschaft auserlesenerFreunde hatte diesen Tag mir einem Feste geftyert, des-sen ich mich noch mit Rührung erinnere. ES wurdenvon mehrern treflichcn Kopsen sehr schone kleine Gedichtsund Aufsätze bey dieser Gelegenheit gedruckt. N.
NieserS derm, Schriftm. a.Vr.
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