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8 (1798) Vermischte Schriften, Th. 2
Entstehung
Seite
192
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1 92 Briefwechsel mit Friedrich Niwlcki.

er vorher gethan. Merkte er eine Verstopfung: so gc-noß er des Mittags eine Boutcillc guren Tokaier, odereine Bourcille recht alten Rheinwein, und diese stärkteden Magen so, daß des andern Morgens die Versto-pfung aufhorte. Die lapirenden und purgirenden Mit-tel hielt er bey gesundem Korper für schädlich; undglaubte, daß eine Verstopfung von der Ohnmacht desMagens und des Eingeweides herrührte."

Bey dieser Diät, wobey er zugleich das Aderläs-sen ganz unterließ, stärkte sich sein Körper zusehends.Dabey befliß er sich eines beständig guten Humors,sang des Morgens, wann er ausstand, veränderteWäsche und Kleidung, wenn ..."

Hier ist der Aufsatz abgebrochen.

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Osnabrück, den 22. Marz 1786.

theuerster Freund! Endlich und nach einem langen undbeschwerlichen Krankenzimmerlcben, bin ich wieder an diefreye Lust gekommen. Aber noch bin ich nicht im Stande,Ihnen und Ihrer Frau Gemahlinn alles zu sagen, wasich Gutes und Dankbares für Sie empfinde Auchkann ich Ihnen ans Ihre Rciscbeschrcibung von Pyr-mont **), die ich mit so vielem Vergnügen gelesen, nicht

in

*) Wir hatten mit Mösern und seiner vortreflichen Tochterim Sommer 1785 die Kurzeic in Pyrmom auf einehöchst angenehme Art verbracht. N.

**) Dieß bezieht sich auf einen Brief von mir, der unsereRückreise schilderte. N.