186 Briefwechsel nur Friedrich Nicolak.
ich noch etwas mehr, als mechanische Amtsarbeitcn un-ternehmen zu können, und noch einen Theil zu den Pa-triotischen Phantasiecn zu liefern. Aber die bösen Samm-ler raffen mir gleich alles weg, was ich in das hiesigeJntclligenzblatt vor Iahreu geschrieben habe, und fra-gen mich bloß, ob ich noch etwas hinzuzufügen oder zuverbessern habe; wo nicht r so würden sie drucken lassen,wie sie es hatten.
Ich hoffe, Sie befinden Sich wohl, und habennun Ihre Reisen bald geendigt. Ich denke diesen Som-mer pro rodornneln wnitate auch eine zu unternehmen.Ob ich aber bis Berlin kommen werde, sieht dahin.
Hrn. Mendelssohns Jerusalem habe ich schonzweymal gelesen, und ich wüßte nicht, daß mir kürzlichein Werk so wohl gefallen hatte als dieses. Aber seineBuchstaben menschen H hat er mir aus der Seelegestohlen z ich hatte auch eine lange Betrachtung darüberentworfen, und dachte sie einsi mitzutheilen. Nun fürchteich kommt sie zu spat, und wie der Senf nach der Mahl-zeit. Leben Sie wohl, und bleiben mein Freund!
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Osnabrück, den z. April i?85.
Liebster Freund! Ueberbringer dieses, ein junger Maler,welcher auf die Akademie nach Dresden geht, wird Ih-nen, wenn Sie ihn sprechen, sagen können, daß ich michjetzt mit jedem Tage bessere, und mit diesem Frühjahre
meine
Man s. die schöne Stelle in dem Jerusalem, S. 6-bis 6z. N.