5 84 Briefwechsel mit Friedrich Nieolai.
(Erhalten dcn 14. Mai >78'.)
liebster Freund! Ich habe einen schlechten Winter ge-habt und darüber außer meiner Amtsarbcit wenig be-schicken können. Meine Freunde sagen, es sey Hypo-chondrie, und in dieser Voraussetzung bitte ich Sie, mirdoch vor allen
Ikecchorclres sur In emule Ues vsfeAlcms h^pc>-cüouclringuLZ — pur ü/anüe /tcm/'/on — aIVIu-con, 8 Bogen, 8. 1779.
oder die Uebersetzung davon, welche die Ettingersche Buch-handlung in ihrer Zeitung vom 10. Jan. 1181 verspro-chen hat, zu schicken. Die Hypochondrisicn wollen im-mer ihr Uebel geschwind los seyn, und übereilen sich ins-gemein.
Osnabrück, dcn 8. Oktob. 1782.
liebster Freund! Meine Gesundheit hat sich zwar nachgebrauchtem Mcinberger Bade sehr gebessert, aber dochnoch nicht so, daß ich neben meiner Berufsarbeit nochetwas nach meinem Wunsche vornehmen kann. Indeßhoffe ich, wird die Winterkalce mich noch einmal zumrüstigen Manne machen, damit ich ein und anderes undwenigstens einen Theil meiner Geschichte vollenden kann.
Den zweyten Theil von Ihren Tempelherrenhabe ich richtig erhalten, und sage Ihnen dafür den
besten