Briefwechsel mit Friedrich Nicolai. 175
Mit meiner Geschichte werde ich nach Ihrem Vor-schlage verfahren. Wenn mich keine Krankheit abHalt:so werde ich vor Ende des Jahres fertig.
Das Gutachten, wovon ich letzthin gemeldet, habenoch nicht wieder angesehen, weil ich zu eifrig auf dasandere bin; re^rnescnt usczue clum.
Vnls valers cli^nus es!
24.
(Erhalten den az.Jul. 1779)
8iebster Freund! Ueberbringcr dieses, ein junger wür-diger Mann 5), der unter einem vielleicht wenig glänzen-den Kleide viele Talente in der Mathematik verbirgt, unddarauf reiset um etwas in der Baukunst und Mechanikzu erlernen, hat mich um eine Addresse an Sie gebeten,und ich theile diese ihm um so viel lieber mit, weil ichzum Voraus weiß, daß er Ihnen nicht unangenehm seynwird. Er ist in der Werkstattc als ein Handwerker er-zogen, und von Hrn. Professor Lichtenberg, wie derselbevor einigen Jahren hier war, als ein ^utockistnAus inder Algebra nach Gottingen zu gehen beredet worden.Da hat er sich drei) Jahre aufgehalten, und nicht alleinden Unterricht, sondern auch die Freundschaft eines Kast-ner genossen. Ich habe ihm hierauf einiges Reisegeld
von
sehr interessante Vorrede ist nachher km IVten Bande der
Phantaficen S. 2 z 7. abgedruckt worden. N.
Herr H ollen berg. N.