174 Briefwechsel mit Friedrich Nicolai. ,
Bedacht nehmen wird, den Zehntherren Ziel zn setzen.Und andere Lander, die ein starkes Militarc haben, oderwo der Landesherr gern allein dasjenige ziehen inögte,was die Unterthanen abgeben können, werden es auchgern vernehmen, daß ein solches Principium außer allemweitcrn Zweifel gesteller sey.
Es käme also darauf an, ob Sie dasselbe in Verlagnebmen, und falls ich es in der Gestalt eines Guraehrensließe, einen dortigen geschickten Mann finden könnten,der eine Vorrede dazu schriebe. Denn wenn ich nichtdie Z 'it habe, es umznschmelzcn: so wollte ich es Nichtselbst herausgeben, sondern herausgeben lassm. Eswird zusammen so viel als ein Band der Phantasiernausmachen: vier oder fünf Dogen Text, und das klebrigeUrkunden ans dem X, XI, Xll, und Xlllten Jahrhun-dert, die noch ungedruckt sind, und worauf ich mich inder Folge meiner Geschichte ohnehin beziehen muß.
Leben Sie wohl, und schenken Sie dem Publikumauch bald wieder etwas, wobey es sich erfreuen kann.
2Z.
Osnabrück, den >4. April l?79-
^a sich heute einige Kaufleute be» mir gemeldet, welchemorgen nach Leipzig reisen wollen: so sende ich Ihnenhiebey etwas für einen Liebhaber, was in den Ladensonst nicht gekommen ist, und auch nicht darin kommenwird *).
Mit
") Die Deduktion des Herkommens in Ansehung der Ab-steuer adelicher Töchter im Scifre Osnabrück, Folio. Die
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