176 Briefwechsel mit Friedrich Nicolai.
von unserm Bischöfe verschafft, was er nun dort noch zuverzehren gedenkt, weil er glaubt, daß Berlin ein Ortsei), wo für ich' noch vieles zu sehen seyn würde. Meh-rere) brauche ich Ihnen von feiner Absicht nicht zu sagen,und meine Freyheit werden Sie auf die gute Rechnungunserer Freundschaft setzen»
An meiner Geschichte arbeite ich, so viel es nurmeine Zeit erlaubt, und noch darf ich hoffen, mein Ver-sprechen zu erfüllen.
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-Osnabrück, den so. Oct. 177?.
AAerthesier Freund! Unter dem Haken pflüg ver-siehe ich einen solchen, der noch ungekünstelt ist und vonder ersten einfältigen Erfindung zeigt. Diesen habe ich miralso vorgestellet, daß die Deutschen, ehe sie den Gebrauchdes Eisens gekannt, einen umgekehrten Ast dazu genom-
daß ein Mann den Ast in ^ gedrückt, und ein anderervor L die Pferde gespannt. Hernach, wie das Eisen ans»gekommen, hat man den Zapfen in L beschlagen, und
zuletzt
*) Dieß bezieht sich auf das vonMoscr selbst angegebene Ku»Mr zum Isten Bande der Osnabrückschen Geschichte. N.
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