Briefwechsel mit Friedrich Nicvlai. 167
lachten mit mir, ohne bose zn werden, weil sie wußten,daß ich es gut meyntc.
Sollte der dritte Theil nicht stark genug werden, solege ich noch einige Stücke zur Ausfüllung bey, insofernsie Ihnen dazu gut genug scheinen. Sonst können Siesolche nur unter die Bank werfen.
Von der mir gegebenen Erlaubniß noch mehrere Bü-cher fordern zu »lügen, werde ich ein andermal Gebrauchmachen. Melden Sie mir aber, wie weit ich nach demgewöhnlichen Curfe gehen darf. Geizig bin ich nicht;auch sind die Phantasiern wahrlich nicht in der Absichtgeschrieben, um damit Geld zu verdienen. Aber die Be-ruhigung, daß ich nichts schuldig bin, gehört mit zumeinem Vergnügen. Verfahren Sie hier wie ein Eng-lander, der seinem Freunde keine Guinee borgt, ohneeinen Wechsel auf Summe und Zeit von ihm zu nehmen,und dieses mit dem Nationalzusatze: Business willclune in u regulär
Man sagt hier, Sie waren der Verfasser von demLustspiele LavatcrO; ich habe es noch nicht gelesen.Wo ist denn der Volksalmanach geblieben? LebenSie wohl!
20.
Osnabrück, den -6. Aug. 1778.
Ä^erthgeschatzter Freund! Es ist zu seiner Zeit alleSrichtig eingegangen, was Sie mir zugeschickt haben, unddie Hofnung, die ich hatte, Ihnen etwas Gcwissers
L 4 wegen
*) Ich habe ein Lustspiel unter diesem Titel, so viel ichmich erinnern kann, nie gesehen. N.