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8 (1798) Vermischte Schriften, Th. 2
Entstehung
Seite
162
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162 Briefwechsel mit Friedrich Nicolai.

Vorsätze beharreten. Sie sollen aber erfolgen, wenn Siees verlangen. Die Idee des neuen Almanachs war vor-treflich; ich ärgere mich immer über die Kritiker, die bloßnach der Scheibe schießen, da sie, um ihre Accuratessezu bezeugen, zugleich einen Hasen erhäschen konnten.In diesem Stücke sind Sie ein dreyfacher Meister.

Vsle gui vrilere äixnus es!

Geschrieben auf der Hand vorm Kamin, Nachtsum i Uhr. Wcrs lesen kann, ist nicht blind!

17.

Osnabrück, den 9. Jul. 177?.

Es hangt lediglich von Ihnen ab, wie Sie es mit derneuen Ausgabe meiner Phantasiern halten wollen: dermchrste Vortheil mag hier entscheiden, und nicht meineschriftstellerische Eitelkeit, die sich Gott sey Dank so ziem»lich bandigen laßt. Der Maler von Leipzig, ich glaubedaß er Gottlieb oder Gottlob heißt, ist bereits seit dreyMonaten hier auf einem Landgute, wo er zu arbeitenhat. Anfangs wollte er um aller Welt willen nicht nachWesiphalcn, und nun gefallt ihm sein erster Aufenthaltso wohl, daß er nicht weiter kommen kann. Zwölf Bild-nisse, worunter das mcinige mit ist, hat er für z oo Rthlr.übernommen; dabey hat er die freye Bcwirthung :c.Ich hoffe, er wird doch gegen den Winter wieder abrei-sen wollen, und auf diesen Fall kann ich mein Bildnißversprechen.

Den Rest der Phantasiern sollen Sie nebst demrevidirten zweyten Theile auf Michaelis haben. Eine

bessere