Briefwechsel mit Friedrich Nicolai. izz
Das verlangte Ding erfolgt hievcy*). Wennder Herr Minister sich etwas Neues dabey vorstellt,so irret er sich. Dieses ist noch in der Arbeit, undkommt — nie zu Stande.
Eine ordentliche Antwort auf alles übrige bleibeich noch schuldig; itu testvr.
IZ.
Osnabrück, den 20. Zun. 1776.
hat mich recht gefreuet, daß Ew. sich noch vormTode bekehrt, und im dritten Theile des Nothankersdas Aergerniß weggenommen haben, worüber alle Recht-glaubige fo sehr aufgebracht waren, So fallt man inder Welt, wie im Roman, zuletzt den Orthodoxen in dieHände. Ein Paar Episoden mehr hatten das Werk nochwohl ein Bißchen verlängern können, aber es scheint, dieBraut war endlich des Tanzens müde, und wollte nunauch einmal—> ausruhen.
Was sagen Sie aber dazu, daß die Altonacr Zei-tung den Martin Dickius, bey welchem ich wider meinenWillen die Eevatterstelle habe übernehmen müssen "),
dem
*) Vermuthlich eln Aussatz über die Concursprozesse, derhernach im Ulken Bande der Phantasicen, S, 25« ge-druckt ward. Der damalige Justizminister und nach-herige Großranzlcr, Herr von Fürst, der gehört hakte,daß Moser etwas darüber geschrieben habe, ersuchte michcS ihm zu verschaffen. N.
Dieß Buch war Masern zugeeignet, aber ehne dessenWüsen uiw Willen, wie der Verfasser selbst in der Zn-rignungsjchrifc sagt. N.