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8 (1798) Vermischte Schriften, Th. 2
Entstehung
Seite
156
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I z 6 Briefwechsel mit Friedrich Nicolai.

den, ehrlichen Scbaldus zum Compagnon gegeben hat?Hier müßte man wohl ausrufen: 0uc>, c^uo, lceleüi?

Einen dritten Theil zu den Phantasieen kann ichIhnen noch zur Zeit nicht liefern; vielleicht geschieht esübers Jahr, wenn ich meinem allmählich vertrocknendenHumor noch so viel entreißen kann. Aufsätze dieser Arterfordern ihren eignen Augenblick; fehlt dieser, so wirdalles sicif und lahm, und man wird ?ecluZo!>ue ohneBeruf.

Wenn Sie den ersten Theil wieder auflegen wollen,so wünschte ich, daß die Wcstp h al i sm e n, deren manmich vermuthlich beschuldigen wird, ausgcmärzt werdenkonnten. Da ich in meinem Leben lauter juristischesZeug geschrieben, nie ein Kompendium der schonen Wis-senschaften gelesen habe, und A denselben nur so einBißchen n atnralisire, wie die ausgekernten Fechtersprechen: so besorge ich immer von dieser Seite denRcchtschrcibern anstößig zu seyn.

Eine Stelle, welche die Eroberung von Lissabondurch die Hanseatische Kompanie erzählt, habe ich ganzweggestrichen. Zu derselben hatte mich Herr Wille-braud in seiner Hanseatischen Chronik verführt, undich hütete mich nicht davor, daß der Herr Verfasser daswas er S, 9 davon erzählt, in einer Anmerkung hinterder Vorrede p. 1 zurückgenommen oder bezweifelt hat.Allenfalls müßte eine Note:

S. Willcbrands hansische Chronik S. 9, jedoch

perglichen mit der Anzeige irriger Stellen S. 1darunter gesetzt werden, damit mich nicht ein Kritikasterdeßfalls einer Ucbcreilung beschuldige.

Ich bin wie der weise Junker, ssaAulamuerte ...

N. S.