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8 (1798) Vermischte Schriften, Th. 2
Entstehung
Seite
154
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l 5 4 Briefwechsel mit Friedrich Nicolai.

andern abhelfen, und so ist es bey mir ein ewiges Gesetz,was mir in manchem hypochondrischen Augenblick bereitsprobate Dienste geleistet hat, mir die Ehre der Autor-schaft nicht gar zu nahe zu nehmen,

Einen dritten Theil kann ich noch nicht versprecheniich habe lange gefühlt, daß es bey zunehmenden Jahrennicht mehr so geht wie vordem, und mochte nur nichtgern von dem Publikum die Thür weisen lassen« Daherwill ich es lieber noch ein Jahr ansehen, und immittelsterwarten, ob die von Zeit zu Zeit noch fortgehenden Ent-würfe für das hiesige Jntelligenzblakt sich einigermaßenheben wollen. ' Seit einiger Zeit will mir nichts mehrgefallen. Der Arzt giebt es auf den Nierenstein, undverordnet mir taglich ein Maaß von dem guten Weinedieses Namens; ich aber auf das tucütis fsnesicimuspnins,

Das deutsche Publikum ärgert mich zuweilen vonHerzen. Die Leiden und Freuden des jungenWerth ers ließen der Kunst des Herrn Gothe Gerech-tigkeit widerfahren, und riefen nur eine Wahrheit etwaslaut aus, die Herr Gothe selbst nicht verkennet und dieman bey dem Geräusche, welches sein Werk machte, ver-gessen konnte. Einen solchen Gdgucr würde ich für mei-nen besten Freund gehalten, und die Leiden undFreuden als einen Beyfall für mein tauschendesKunstwerk aufgenommen haben . . . und stehe da!Man nimmt es >m Ernst übel!

Das

hatte ihn so rech und weiß gemacht, hatte jede bcdeuetungSvolle Runzel und Ecke abgestrichen, hatte ihn sorund uud unbedeutend gemalt, daß von Moser nichts imBeide war. Der Kupferstecher machte das Gesicht auchfein rund und flach. N.