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Der arme Freye.
„mehrere scheuen die Freyheit, weil sie bann sofort nach„Nomischen Rechten beurtheilet werden: welches ans„ die Landbesitzer nicht so wie auf Bürger anwendbar ist.„Mancher b findet sich auch in seinem gegenwärtigen„Zustande, worin ihm das Ansehen seines Gutsherrn„ oft Dienste leistet, zu wohl, um eine Veränderung zu„ wagen. Andre wollen lieber ihren feststehenden Erb-„ zins bezahlen, als ein Kapital verzinsen, das sie zum„Frcykauf anwenden müßten; und finden ein gewohn-tes Uebel erträglicher, als ein ungewohntes."
Le Grand schüttelte den Kopf; und ging, nachdemer sein letztes Glas mit einem: Cs lebe die Frey-heit! gclceret, ohne sich weiter aufzuhalten, nach A ni-st c r d a m. Hier wo die Luft frey macht, fiel ihm nichtsmehr auf als die Menge von Wcstphälingern, welche sichhalb zu Tode arbeiteten, um etwas zu gewinnen womitsie sich zu Hause in den Leibcigenthum kaufen können;und er fand ba!d, daß Menschen die nichts hätten, undnicht blutsauer arbeiten wollten, sich dort nicht besser,als die Arbeiter bey der Fabrik zu Lyon befänden. Seineerste Sorge war also ein Schiff zu suchen, welches ihnnachPcnsylvanien, wo die Bruderliebe keine Knechtschaftgestattet, überbringen sollte. Zu seinem Glücke lageben eines segelfertig, das nach Philadelphia bestimmtwar; und der Schiffer bey welchem er sich meldete, gabihm sofort die Versicherung, daß er ihn nicht allein mit-nehmen, sondern auch an einen ganz rechtlichen Mannverkaufen wolle.
„Wie? Ihr wollt mich verkaufen?" fragte Jeanle Grand. „Ja, mein Herr," antwortete ihm derSchisser. „Da Ihr mir gesagt habt, daß Ihr nicht„so viel Geld hättet um Kost und Fracht zu bezahlen;„ so ist keil? and«- Mittel, als daß Ihr euch an mich,
„und