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7 (1797) Vermischte Schriften, Th. 1
Entstehung
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Eine Erzählung.

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und ich euch an einen andern verkauft: auf fünf oder Zehn Jahre, nachdem Ihr eure Zehrung bey mir ein,richten wollt."Mich verkaufen? in einer ganzfreyen Welr? Das hieße ja, im Paradiese verdammtseyn!,, erwiederte Jean le Grand ganz erstaunt; undentfernte sich mit Schrecken von diesem Manne, derdoch weiter nichts forderte, als was alle Schiffer for-dern die einen Mann ohne Geld nach Amerika bringensollen.

In der Hitze lief er zu einem Kaufmanne, den erauf einem Kaffeehause hatte kennen lernen, und erzähltedemselben diese entsetzliche Geschichte: nut der Bitte, ihmgegen seinen Wechsel das Reisegeld vorzustrecken.Aber dieser bediente sich gleich seiner eignen Erzählung,und stellte ihm vor; daß der Wechsel eine Verpfän-dung seiner Person sey, und er denselben ohne Nachtheilseiner Freyheit nicht ausstellen könne.Uni Ihnenjedoch, so viel ich kann, zu dienen," fügte er hinzu,will ich Sie nach England unentgeldlich überschiffenlassen, wohin ich eben ein Schiff sende, und wo Sievielleicht eine bessere Gelegenheit finden werden nach Amerika zu kommen. "

Wer war froher als le Grand? Das Vaterlandder freyen Dritten zu begrüßen, war von jeher seinWunsch gewesen; und er dankte dem guten Holländer,der ihn sich mit so vielem Anstaube voni Halse schaffte,recht herzlich für sein Erbieten.

In London, wo er auf der Themse anlangte,und den Strand hinaufging, erblickte er nun gleich aufjedem Gesichte die offne Miene der Freyheit. Der freyeBlick gewisser Mädchen, deren Beruf ihm noch unbe-kannt war, entzückte ihn über alle Maße; und, wie ei-nige Sänftenträger Seiner Herrlichkeit ihre DiensteMöftrs verm. Schriftm, i.?d. A a an-