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Vircul und Tmkoret.
tig diese, daß der Mai»! sich mit dem Leide auf das vor-ausgebogne rechte Bein stütze, und das Linke so weithinten ausstrecke als er kann. Dann unterstützt er mitdem rechten Kniee das unterste Ende seines Schildes,der oben an die Brust liegt, oder unter das Kinn reicht;halt die Lanze mit beiden Handen vor, und laßt das un-terste Ende derselben an dem Schilde eine Wiederlagehaben. Diesen letzten Umstand bemerket Ncp 0 s zwarnicht; indem er bloß sagt: ovnixogue Zenu ssuro, pro-ieeragus llalka, i'mpstnrn excipers kolkrum äoeuir.Er ist aber so klar, daß er gar nicht besonders angegebenzu werden braucht, indem jeder Infanterist gewiß aufden Hintern gesetzt werden würde, der sich gegen eineneinbrechenden Kavalleristen anders verhielte. Der jetzigeInfanterist im ersten Gliede, fallt auf das rechte Knie,und setzt sein Gewehr auf die Erde vor dasselbe, um demHintcrthcile desselben eine feste Wicdcrlagc zu geben, undeben diese Absicht erreichte auch Chabrias. DemBorghesischen Fechter hingegen hangt der Schild amlinken Arm, er ruhet auf dem linken Schenkel, und hatdas rechte Bein gestreckt; den Kopf und die Augen aberin die Hohe gerichtet. In dieser Stellung kann man ihnfür keinen Chabrias, oder für keinen Infanteristen er-kennen , der einen Kavalleristen abzuhalten hat *).
") Lessing hat bekanntlich selbst seine erste Vermuthung,daß der sogenannte Borghesische Fechter eine Abbil-dung des Chabrias sey, nachmals in seinen Antiqua-rischen Briefen (Th. S.z?) zurückgenommen.
N.
Vcr-