Virgil und Tmtoret.
Hatte der Maler ein gleiches gethan: so wurde man dasalso verborgene Schwerin nicht gesehen haben. Der Au-genblick des Zustoßens war ihm und dem Zuschauerschrecklicher; und so malte er ihn, wie der Dichter es ineinem andern Fall gehalten hatte (v. zzz):
— lim lsrri acie5 inucrolie coruloo8rricta, parara neci.
Hekuba, Priams Gemahlinn sitzt mit ihrer amAltar zusammen geflüchteten Familie,
— arra cau rompelkace columbasLonäeulae . . .
in die tiefste Schwermuth versunken, und hat die Au-gen noch auf ihren geliebten Sohn geheftet, welcher vordem nahcsitzcndenPyrrhus eben am Altar in seinem Blutetodt darnieder gestürzt ist. Doch liefet man noch auf ih-rem Gesichte den verschwindenden Seufzer, womit sieihrem alten Ehcherrn, der sich noch als junger Held zei-gen wollte, das
dlon tali auxllio, uec üelenlorllms ililz1°emxu8 ezer (v. 521),
zugerufen hatte. Und dem am Altar stehenden Priesterfliegt die heilige Binde vom Haupte, um das
dlec ^xolliuis iukula texit (v. 4Z0)
auszudrücken.
Beide, sowohl der Dichter als der Maler, habendie Finsterniß der Nacht und das Licht der Flammenaußerordentlich genutzt. Wo der Dichter sagt:Kox arra oava circunrvolar umbra s v. Z60),
da hat der Maler den Grund pechschwarz gemalt; unddas Licht auf dem übrigen Theile des Gemäldes giebttheils der Brand der Stadt
äaur clara iucsuclia lucem;
T Z theils