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7 (1797) Vermischte Schriften, Th. 1
Entstehung
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Virgi! und Tintvret.

Dcr Dichter hat jene Scene im Innersten desPal-lastes, seäidus iu lneäiis, an dein heiligsten Zufluchts-orte der königlichen Familie vorgehen lassen. Aber derMaler mußte sie auf den Vorgrund bringen, wenn er siezur Hauptfigur machen wollte; und bediente sich desMittels welches ihm der Dichter zeigte, dcr die Mauernder Burg durch die Griechen umstürzen laßt, und dasInnerste sodann zeigt (^eu. II, 48z):

^ppsi'er clomus intus et arria lon^a parelcunt;

^ppsrent Uriami et veleium xeneroalia i-e^um.

Da ihm der Brand der Stadt auf dem Hinter-gründe nicht Licht genug auf den Vorgrund warf: sosteckte er hier den hundertjährigen Lorberbaum in Brand,welcher beym Dichter noch den Altar beschattete (v. 51z);

Veteinima Isuius

Incumdens aras atgue umknu complexa psnates.

Der Dichter durfte wahrend dcr Handlung denLorber nicht brennen lassen; und, ob er nachher brannte,war ihm ein gleichgültiger Umstand. Der Maler hinge-gen , der den letzten Augenblick der Handlung darzustellenha te, zündete ihn mit großer Wirkung an, um die un-ter dem Lorberbaum sich jetzt endende Handlung in ihrvolles Licht zu setzen.

Das erste, was einem von der schrecklichen Sceneam Altar, wohin der Maler nun die ganze Handlungverlegt hat, in die Augen fällt, ist Pyrrhus, der mitder Linken den Konig beym Schöpf gefaßt, und mit dcrRechten ausgeholt hat um ihm den Rest zu geben. DcrDichter hat in dcr Vorstellung den Augenblick gemalt,wo Pyrrhus dem Konige das Schwerdt bis ans Heft indie Seite gestoßen hat (v. 551):

» »e Isleri caxulo tenus adäiäir eutem.

Hatte